Forex handeln - das sollten Sie wissen! Alle Informationen zum Handel mit Devisen und Währungen (Forex) im Internet finden Sie hier online!

Beim Devisenmarkt beziehungsweise beim Forex-Handel handelt es sich um den größten Markt der Welt. In keinem anderen Bereich lassen sich auf so kurzer Zeit derartig hohe Gewinne erzielen. Um mit dem Forex Handel beginnen zu können, muss sich zunächst einiges an Wissen aneignen. Beim Trading handelt es sich um ein normales Handwerk, welches erst gelernt werden muss. Auf den ersten Blick erscheint der Handel mit Devisen relativ simpel. Dennoch gibt es auf einige Punkte zu achten. Im folgenden Artikel werden die Basics erklärt und wie Forex Trading funktioniert.

Was sind Devisen?

Bei Devisen handelt es sich im Grunde genommen um nichts anderes als um Forderungen auf ausländische Währungen. Sie können aus folgenden Dingen bestehen:

  • Guthaben
  • Schecks
  • Obligationen
  • Wechsel auf ausländische Währungen

Es handelt sich vielmehr um Währungspaare. Im Prinzip werden immer 2 Währungen gegeneinander getauscht. Deswegen können Anleger den US-Dollar nur kaufen, sofern sie gleichzeitig ihren Euro oder eine andere Währung verkaufen. Deswegen auch der Fachbegriff Währungskurs oder Devisenkurs. Bei den Devisen erfolgt die Quotierung bis zur vierten Stelle hinter dem Komma.

Bei jeder Währung wird ein Wechselkurs angegeben. Dieser erfolgt als Preisnotierung. Er gibt an, wie viel an Fremdwährung für die einheimische Währung bezahlt werden muss. Sollte der Kurs zwischen Euro und Dollar bei 1,3 liegen, so muss der Anleger pro Euro 1,3 US-Dollar bezahlen. Anders herum erhält man für einen Euro 1,3 US-Dollar. Auch Kleinanleger können mit Devisen handeln. Doch nur in den seltensten Fällen wird die fremde Währung auch wirklich physisch beworben. Deswegen läuft der Devisenhandel über Finanzderivate ab. Händler können sich aktiv an Finanzmärkten beteiligen mithilfe durch spezialisierte FOREX-Broker.

Wie funktioniert der Handel?

Der Handel mit Devisen erfolgt weltweit. Dieser Markt wird als Devisenmarkt, Forex oder schlicht FX bezeichnet. Wie bei jedem anderen Markt auch sind die Teilnehmer an ein Netzwerk gebunden. Dort sind sie miteinander verbunden und können fortwährend miteinander handeln. Die Währungen kommen entweder direkt oder indirekt gehandelt werden. Beispiele sind Zertifikate, Optionen, Futures oder Optionsscheine. Nicht zur Verfügung steht eine zentrale Börse für den Handel mit Devisen. Der Handel findet durch zahlreiche Akteure statt. Devisen können also von Privatpersonen, Unternehmen sowie Finanzinstitute und Zentralbanken gehandelt werden.

Beim Forex Trading geht es immer darum, eine bestimmte Währung gegen eine andere Währung zu wechseln. Das gelingt durch ein Tauschverhältnis, welches im Wechselkurs zu finden ist. Anleger beispielsweise spekulieren die Veränderung der Kurse auf dem Markt. Es werden stets 2 Währungen gegenübergestellt und verglichen. Allerdings gibt es zentrale Handelsplätze wie in London, New York oder Zürich.

Devisen - Unterschied zum Handel mit Wertpapier

Viele Menschen, vor allem Anfänger, verwechseln den Devisenhandel mit dem Wertpapierhandel. Nichtsdestotrotz gibt es einige Merkmale, die den Handel mit Devisen von Wertpapier unterscheiden. Ein Merkmal sind die Handelsinstrumente. Bei einer Aktie zum Beispiel wird ein Anteil an einem bestimmten Unternehmen dargestellt. Devisen geben die Stärke zweier Volkswirtschaften wieder. Weiterhin ist der Devisenhandel rund um die Uhr zur Verfügung. Aktien sind den Öffnungszeiten der Börse unterlegen. Außerdem können die Markteilnehmer bei Devisen von steigenden und sinkenden Kursen profitieren. Beim Wertpapierhandel lässt sich nur Gewinn durch eine steigende Aktie machen.

Worauf sollte geachtet werden?

Beim Handel mit Devisen beziehungsweise beim Forex Trading wird von einem Risikokapital gesprochen. Deswegen sollten Teilnehmer ihre Grenzen kennen und diese vor Augen führen. Mit folgenden Tipps und Tricks lassen sich die möglichen Verluste beim Forex Trading verringern.

1) Bevor etwas getauscht wird, sollte man sich zunächst intensiv mit dem jeweiligen Markt auseinandersetzen. Einige Broker bieten Trainingsprogramme mit Videos an, um den Einstieg ins Forex Trading zu erleichtern.

2) Wichtig beim Handel mit Devisen ist der Trend einer Währung. Dieser entscheidet über Gewinn oder Verlust und sollte stets im Hinterkopf behalten werden.

3) Bei größeren Positionen können dementsprechend höhere Gewinne anfallen. Allerdings sollte man sein Geld nicht nur auf ein Pferd setzen. Durch Streuung lassen sich höhere Verluste vermeiden und dennoch kleine Gewinne erzielen.

4) Wer sich bei seinem Handel unsicher ist, sollte auf die Funktionen Stop-Loss und Take-Profit-Limits zurückgreifen. Dadurch sind Verluste nur bis zu einer bestimmten Grenze möglich.

5) Weiterhin besteht die Möglichkeit mithilfe eines finanzierten Kredits zu handeln. Allerdings ist dieser Punkt für Anfänger eher ungeeignet.

Voraussetzungen für den Handel mit Devisen

Wie oben bereits erwähnt werden für den Devisenhandel vertiefte Kenntnisse im Bereich der Börsen benötigt. Gerade Börseneinsteiger sollten sich zunächst mit den Punkten Funktionsweise, Markteinschätzung und dem Risikomanagement beschäftigen.

Viele Anleger handeln einfach darauf los und hoffen auf das beste Ergebnis. Zunächst einmal wird ein Konto bei einem Forex Broker benötigt. Die speziell dafür benötigte Handelssoftware wird vom Broker bereitgestellt. Generell sollte nur gehandelt werden, wenn die Informationen gründlich überprüft und recherchiert wurden. Ansonsten ist die Gefahr zu hoch mit Verlusten nach Hause zu gehen. Der Devisenhandel mag zwar spannend sein, ist aber zur gleichen Zeit auch unberechenbar.

Fazit

Beim Handel mit Devisen wird eine Währung gegen eine andere Währung ausgetauscht. Jede Währung besitzt über einen unterschiedlichen Wechselkurs. Devisen können 24 Stunden am Tag gehandelt werden. Marktteilnehmer sind unter anderem Banken, Zentralbanken sowie Unternehmen. Für Privatanleger kann der Handel einige Risiken mit sich bringen. Deswegen sollten die Einsätze nicht auf eine Position gesetzt werden, sondern auf mehrere Positionen verteilt werden. Generell benötigt es viel Erfahrung und Wissen, bevor mit dem Trading begonnen werden kann.

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Die europäische Finanzaufsichtsbehörde hat angekündigt, dass sie ein vorübergehendes Verbot spekulativer Produkte, die bei Einzelhändlern als binäre Optionen bekannt sind, verlängern wird. Damit hat man eigentlich sehr viele Anleger geschockt und ist davon ausgegangen, dass der Schritt auch nicht der letzte Schritt gewesen sei. Immerhin funktionieren sie so ähnlich wie andere Derivate auf dem Markt. Offenbar haben die Betreiber hier keine so gute Lobby und sind in Brüssel nicht ganz so toll vernetzt. Man muss hier also doch abwägen, wie sich das alles zusammenfügen wird.